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Metkoviæ Hafen

In der Vergangenheit lagen Häfen an verschiedenen Orten im Neretvatal. Zur Ilyrer-, Griechen- und Römerzeit stand ein Hafen im heutigen Dorf Vid am Fluss Norin, wo heute die Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Narona mit dem neuen archäologischen Museum liegt. Während der türkischen und wenedischen Herrschaft wurde der Hafen an den gegenwärtigen Flusslauf der Neretva versetzt, und zwar in den Dorf Gabela, damals genannt Drijeva. Der Hafen in Metkoviæ wurde 1715 gegründet. Seine Blütezeit kam aber Mitte des 19. Jahrhunderts, als er wirtschaftlich an Bedeutung gewann und seine heutige Form erreichte. Neben dem Hafen baute Österreich in Metkoviæ auch Brücken, Straßen und dazugehörige Industrieanlagen und Gaststätten. Damals war der Hafen in Metkoviæ als erster durch die Eisenbahn mit seinem Hinterland verbunden. Außerdem war er nach Rijeka der zweite verkehrsreichste Hafen an der Adria. Metkoviæ hatte dann vier Hotels, und das Hotel "Austrija" aus dem Jahre 1891 war eines der ersten Hotels an der Adria überhaupt. Der Hafen verlor jedoch an seiner ökonomischen Bedeutung in den 1960ern, als sein Verkehr von dem neuen Hafen in Ploèe übernommen wurde.

Vergangenheit:


        Bild 1 DER HAFEN in den 1920ern


        Bild 2 Metkoviæ Hafen um 1958.

Gegenwart:


Bild 3 Traditionelles Bootsrennen "Maraton laða" im Hafen von Metkoviæ

 

Eine Kuriosität des Hafens

Es ist allgemein bekannt, dass der Erste Weltkrieg durch das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sofie in Sarajevo ausgelöst wurde. Weniger bekannt ist aber die Tatsache, dass der Erzherzog eigentlich mit seiner königlichen Yacht am 26. Juni 1914 in Metkoviæ ankam, wonach er mit der Eisenbahn seine letzte Reise nach Sarajevo fortsetzte. Nach dem Attentat wurden die Leichen des Erzherzogs und seiner Frau zurück nach Metkoviæ gebracht, wo ihnen die letzte Ehre erwiesen wurde. Ihre Särge wurden am 30. Juni 1914 in der Nähe der Neretvamündung auf das Militärschiff "VIRIBUS UNITUS" auf seinem Wege nach Rijeka gebracht.

Alle diesen Ereignisse sind durch wertvolle Fotografien dokumentiert worden. Für das nächste Saison wollen wir Tafeln mit der Beschreibung dieser Geschichte im Hafen aufstellen.


    Bild 4 Ankunft des Erzherzogs in Metkoviæ


      Bild 5 Särge auf dem Dalmat

Bild 6 Abfahrt der königlichen Yacht Dalmat


 Bild 7 S.M.S Viribus Unitis

 

Die einheimische Küche und Ausflüge mit traditionellen Ruderbooten von Neretva ("laða")

Das Neretvatal als das einzige Delta in Kroatien ist wirklich einmalig in seinem Angebot. Schon berühmt sind Ausflüge mit traditionellen Ruderbooten, wobei die Besucher ein Picknick genießen oder den Einheimischen beim Mandarinenpflücken helfen können. Eine Fahrt mit dem traditionellen "laða" durch die Flüsschen und Kanäle des Neretvatals ist wie eine Reise zurück in die Zeit. Sie verlassen das Gedränge und den Lärm des Alltags und tauchen in einen mythischen Raum hinein, wo der Fluss unzählige Geschichten und Legenden über die Reste antiker Zivilisationen zieht. Es ist ein Abenteuer, das Sie nie vergessen werden.


                     Bild 8 Neretva


 Bild 9 Der Kuti See

Bootsfahrten durch die Flüsschen und Kanäle des Neretvatals:

 

 

Bilder von den Ausflügen:

 

    

  

Man darf auch nicht die vorzügliche einheimische Küche mit ihrer breiten Auswahl an Fleisch-, Wild- und Fischgerichten vergessen, besonders den einzigartigen Brodet von Aal und Frosch. Man kann die Gerichte während einer Bootsfahrt, beim Picknick oder im Restaurant genießen.

Typische Gerichte von Neretva:



Bild 10 Brodet vom Aal und Frosch mit Polenta



Bild 11 Panierte Frösche


    Bild 12 Aal am Spieß



Bild 13 Wasserhuhn mit Beilagen

 

 

Die Ornithologische Sammlung in Metkoviæ:

Die Ornithologische Sammlung wurde 1952 auf Anregung von dr. Dragutin Rucnera, einem Zagreber Ornithologen, eröffnet. Sie besitzt mehr als 340 präparierte Tiere, darunter 218 von den 310 Volgelsorten aus dem Neretvatal. In dem relativ kleinen Inneren der Sammlung sind die Exponate nach Biotopen sortiert, wodurch man einen guten Überblick bekommt über die einstige Vielfalt des Tierlebens in den Sümpfen, Wäldern, Schilfen und auf den Steinbergen des Neretvatals, wie auch auf seinen meliorierten und angebauten Feldern.


Bild 14 Das Innere der Sammlung

Bild 15 Eines der Exponate

 

Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Narona:

Diese Augrabungsstätte im Dorf Vid (etwa 3 km von Metkoviæ entfernt) bietet ein unschätzbares historisches und archäologisches Reichtum, das noch nicht ganz ausgegraben ist, und schon hat es ein solches wertvolles Museum hervorgebracht, wie das Archäologische Museum "NARONA". Diese Stätte ist mit ihrem Augustinischen Tempel und den zahlreichen Statuen der königlichen Familie einmalig im ganzen Römischen Reich, was Narona wiederum zu einem besonders exklusiven Besuchsort macht.


         Slika 16 Naselje Vid


         Bild 17 Schützen des Fürsten Domagoj

"Schützen des Fürsten Domagoj", ein Werk vom akademischen Bildhauer Stjepan Skoko. Die Skulptur zählt zu den 200 wertvollsten Skulpturen im Freien weltweit und bietet einen unvergesslichen Ausblick auf das Neretvatal.

                                       Bild 18 Die Stadtmauer mit Türmen, 1. Jh. v. Ch.

 

Archäologisches Museum "NARONA":

Das Archäologische Museum Narona wurde 2007 über dem Augustinischen Tempel aus dem Jahre 10. v. Ch. errichtet und ist somit das erste in situ Museum Kroatiens. Auf einer Fläche von ungefähr 1000 m2 bietet es 900 Exponate aus dem Tempel und der ganzen Stadt Narona. Den bedeutendsten Fund stellen allerdings die Statuen der königlichen Familien dar.

 

Stücke aus der ständigen Ausstellung:

Vespasianus
203 cm hoch
  Die Statue wurde aus einem Stück Marmor von der Insel Tassos gehauen. Der Kopf kommt von demselben Stück, doch wurde erst später mit dem Körper verbunden. Er wurde im nördlichen Teil des Tempels, am Ende der Julius-Klaudius-Dynastie gefunden. Laut einigen Dokumenten aus Narona stammt die Statue aus dem Jahre 74, wie selbst die Linien des Porträts andeuten. Der Kopf wurde etwa zehn Jahre früher als der Körper gefunden und stellt heute das bekannteste Symbol von Narona dar.
  

 

Augustus
206 cm hoch (ohne Podium)
  Eine kolossale Statue aus Pentelischem Marmor. Ihre zentrale Stellung im Tempel und ihre ikonografischen Eigenschaften beweisen, das es sich um Kaiser Augustus handelt, obwohl der Kopf noch nicht gefunden wurde. Vorne an der Rüstung befinden sich Bildnisse von thiasus und Jupiter Amon. Die Statue stammt aus den Jahren zwischen 20. und 10. vor Christus.

  

Münzen
 Eine Sammlung von griechischen, römischen und byzantinischen Münzen aus der Ausgrabungsstätte.

  

Tänzerinnen

  

Ring
3,6 cm Durchmesser
 Teils durchsichtiger gerippter Bernsteinring mit Bildnissen von Amor und Psyche.

 

Noch einige Besonderheiten von Metkoviæ:

Metkoviæ ist bekannt durch seine Spitzensportler wie die Fußbäller Igor Štimac und Dario Srna, aber auch die Handballolympiasieger Patrika Èavar, Slavko Goluža, Ivica Obrvan, Vladimir Jelèiæ, Dragan Jerkoviæ und Nikša Kaleb. Ivano Baliæ und Petar Metlièiæa erlernten ihre Handballkunst auch in unserer Stadt. Es muss betont werden, dass auch Pater Ante Gabriæ, der große kroatische Missionar und geistlicher Berater von Mutter Theresa, aus unserer Stadt stammte. Metkoviæ hat noch viele Besonderheiten, doch es wäre vielleicht am wichtigsten zu sagen, dass es für Segler alle Dienstleistungen einer modernen Stadt bietet. Im Sommer finden in der Stadt mehrere kulturelle Veranstaltungen stadt, während viele Restaurants und Cafes auch gute Unterhaltung bieten. Außerdem stehen viele andere Angebote zu Verfügung, wie Hiking, Trekking, Radfahren, Reiten oder Canoeing am nahegelegenen Fluss Trebižat.

 


Bild 19 Metkoviæ tags und nachts (unten)

 

Ausflüge nach Meðugorje, Mostar und Poèitelj:

Metkoviæ ist der ideale Anfangspunkt für Ausflüge in die genannten Städte, da es ihnen so nahe liegt (die Fahrt nach Meðugorje dauert ungefähr 35 Minuten, und nach Mostar 45 Minuten).


          Bild 20 Meðugorje - Ort der Marienerscheinungen

          Bild 21 Meðugorje - der äußere Altar

 


 Bild 22 Die alte Brücke in Mostar

 

 


        Bild 23 Poèitelj